Photochallenge #1 Abstrakte Natur


Nicht nur ich, sondern auch mein Onkel Philemon hat sich seit einiger Zeit eine digitale Spiegelreflex angelacht. Nun hatten wir die Idee, eine kleine Challenge Reihe zu starten.

Den Start machten wir mit dem Thema “Abstrakte Natur”, welches wir beide sehr unterschiedlich und doch sehr originell umgesetzt haben.

Hier sind unsere Endresultate mit den jeweiligen Kommentaren:

Mein Bild: Baumrinde

Mein Kommentar:
Es war nicht sonderlich schwer für mich, Ideen für die Umsetzung der Aufgabe zu finden. Man musste lediglich die beiden Begriffe, nämlich “abstrakt” und “Natur” in einem Bild, das für sich spricht vereinheitlichen. Wenn ich an abstrakt denke, kommt mir sofort das Wort “formlos” in den Sinn. Natürlich ist ein Bild, welches mehr als nur einen Tonwert aufweist nicht formlos, jedoch hat die Form in einem abstrakten Bild keinerlei Intention und es is daher gewissermaßen formlos. Nun musste ich nur noch an solcherlei Erscheinungen in der Natur denken, und ich dachte sofort an die Struktur einer Baumrinde oder eines Felsens. Also ging ich in den Wald und suchte nach einem passenden Motiv. Et voi-là; C’est ca! Die geringe Tiefenschärfe sollte abschließend für einen verträumten Aspekt des Bildes sorgen, um es nicht zu eintönig, dokumentarisch und schlicht wirken zu lassen. Und schließlich ist etwas verträumtes doch auch meist mit Abstraktion zu verbinden.

Phil’s Kommentar:
Durch den Blickwinkel und die Konzentration aufs Detail (auch durch das gezielt schmale Schärfe Band) wird die Struktur dieser Baumrinde zu einem abstrakten Muster, so dass losgelöst von der eigentlichen Funktion, eine völlig eigenständige Formen- und Farbensprache entsteht. Das Bild zeigt einen eher klassischen Ansatz zum Thema abstrakte Natur über Formen/Farben bzw. ungewöhnliche Blickwinkel, während ich versucht habe, die Ebene der Abstraktion eher auf Stimmung und Eindrücke zu legen.

 

Phil’s Bild: Morgenstimmung

Phil’s Kommentar:
Das Bild ist in den Morgenstunden an der Drau nach einer stürmischen Nacht entstanden. Durch die noch hohe Luftfeuchtigkeit ergeben sich interessante Nebel- / Wolkeneffekte, die die Struktur der Landschaft betonen bzw. bis zu einem gewissen Grad abstrahieren. Das sanfte Licht in den Morgenstunden trägt weiter zu dem ganz speziellen Eindruck bei, wobei bei der Entwicklung des Bildes dieser Eindruck noch gezielt herausgearbeitet bzw. abstrahiert wurde. Ich denke, dass dadurch die besondere Stimmung dieses Morgens recht gut transportiert werden kann.

Mein Kommentar:
Die Stimmung ist wirklich magisch und einzigartig. Durch die bewusste Verstärkung der farblichen Eindrücke am Computer wird dieser Zauber zunehmends verstärkt und das Bild wirkt wie nicht von dieser Erde. Ich könnte mir gut vorstellen, dass am Himmel ein weiterer Planet zu sehen ist, wie man es nur all zu gut aus den Filmen kennt. Doch ich schweife ab. Wo meine Interpretation von abstrakter Natur vielmehr auf die Formen im Bild zurückgreift, so hat sich Philemon vielmehr auf Farben und Stimmungen konzentriert, um diesen Eigenschaften des Bildes soweit als möglich zu abstrahieren.

Man kann in so einem Fall lediglich über Geschmack streiten und nicht wirklich einen Sieger dieser Challenge küren. Ich finde, dass wir beiden ganze Arbeit geleistet haben und ich mich schon sehr auf die nächste Herausforderung freue.

Photochallenge #1 Abstrakte Natur
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